LagenCup Weiß 2021

TopTen Silvaner

Weingut Weltner

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Foto: Weingut Weltner

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Beim diesjährigen LagenCup Weiß 2021, mit ausschließlich weißen Lagenweinen aus Deutschland, wurden mehr als 700 Spitzengewächse verkostet. Die 10-köpfige Jury, bestehend aus Weinjournalisten, Sommeliers und Weinhändlern widmete sich fünf Tage lang den Weinen. Die Verkostung wurde wie immer blind durchgeführt, kontrovers diskutiert und nach der 100-Punkte-Skala bewertet.

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Top-Ten Silvaner - 93 Punkte
2020 | Rödelseer Küchenmeister| Silvaner | Erste Lage

Text: Yvonne Heistermann

Das Weingut Paul Weltner stellte seinen feinen 2020er Silvaner aus der VDP.Ersten Lage Rödelseer Küchenmeister an. Ein leuchtend-helles Goldgelb in der Farbe mit Nuancen von grünen Reflexen bringt den Wein im Glas zum Strahlen. Im ersten Eindruck in der Nase zeigt der Wein zart-nussige Aromen gefolgt von einer zitrischen Lebendigkeit, die an Limetten und Grapefruit erinnert. Frische gelbe Früchte wie Nektarinen, weiße Pfirsiche, Aprikose und Galiamelone vollenden das Bukett. Im Mund bestimmt zuerst die straffe, knackige Säure den Geschmack, womit die Aromen aus der Nase perfekt unterlegt werden. Die feine mineralische Note verleiht ihm eine ganz milde Salzigkeit. Er wirkt insgesamt sehr komplex und hat „Biss“, was sich auch in einem recht kräftig-langen Nachklang widerspiegelt.

Für Liebhaber junger Silvaner-Weine ist dieser hier erste Wahl. Potential hat er dennoch die nächsten sieben-acht Jahre.

Der Silvaner ist im Weingut absolute Leidenschaft. Von 60 % der Anbaufläche des Betriebes werden Weine aus dieser für Franken typischen Rebsorte vinifiziert. Die Erste Lage Rödelseer Küchenmeister ist sozusagen das Filetstück und besteht hauptsächlich aus dem mineralischen Gipskeuper, der diese markante Mineralik mit der feinen salzigen Note in den Weinen hervorbringt. Naturnaher Weinbau und eine absolut strenge Selektion des Lesegutes stehen an vorderster Stelle.

Konsequent setzt Paul Weltner die Tradition des schon 1533 gegründeten Betriebes fort und schafft es zugleich, neue Akzente zu setzen. Der Ursprungsgedanke wird zum Beispiel in der altdeutschen Schreibweise des Sylvaners mit einem „y“ sichtbar. Mit Sicherheit ist es auch ihm zu verdanken, dass dem Silvaner zurecht wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. So hat Paul, seit er im Jahre 2005 das elterliche Weingut übernommen hat, es mit seiner ganz eigenen Stilistik erreicht, die Philosophie des Weingutes mit seiner ganz persönlichen Charakteristik zu prägen und an die Spitze der fränkischen Betriebe zu führen.

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Foto: Andreas Durst: Weingut Weltner. 

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