LagenCup Weiß 2021

TopTen Silvaner

Fürstlich Castell´sches Domänenamt

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Foto: Fürstlich Castell´sches Domänenamt

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Beim diesjährigen LagenCup Weiß 2021, mit ausschließlich weißen Lagenweinen aus Deutschland, wurden mehr als 700 Spitzengewächse verkostet. Die 10-köpfige Jury, bestehend aus Weinjournalisten, Sommeliers und Weinhändlern widmete sich fünf Tage lang den Weinen. Die Verkostung wurde wie immer blind durchgeführt, kontrovers diskutiert und nach der 100-Punkte-Skala bewertet.

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Top-Ten Silvaner - 94 Punkte
2020 | Casteller Hohnart | Silvaner | Erste Lage

Text: Yvonne Heistermann

Das Fürstlich Castll’sche Domänenamt aus Unterfranken überzeugte beim diesjährigen Lagencup Weiß mit seinem 2020er Silvaner aus der VDP.Ersten Lage Casteller Hohnart Silvaner und erreichte somit verdiente 94 Punkte.

Der Wein zeigt sich in einem brillianten Zitronengelb. Am Anfang wirkt dieser Silvaner im Duft etwas zurückhaltend. Wenn man diesem Wein dann genügend Zeit und Luft, vielleicht auch ein größeres Glas gibt, wird man mit der Entfaltung eines würzig-aromatischen Bukettes belohnt. Es erschließen sich Aromen von grünen Walnüssen, frischem geschnittenem Gras, Granny-Smith-Äpfeln, duftigen Williams-Birnen und Mirabellen. Eine zarte Exotik von frischer Ananas und Physalis rundet die Performance ab. Auf der Zunge erscheint der Wein im ersten Augenblick sehr schlank und elegant. Zu den fruchtigen Aromen kommen Noten von Wiesenkräutern, die dem Wein eine interessante Note und Tiefe verleihen. Eine gut eingebundene Säure bringt das facettenreiche Aromenspektrum in eine schöne Balance. Dadurch wirkt der

Silvaner mit seinem schlanken Körper sehr ausgewogen. Die Saftigkeit im Nachhall verstärkt den Eindruck der Frische.

Er ist jetzt schon auf einem wunderbaren Punkt der Trinkfähigkeit, hat natürlich noch Potential für die nächsten acht-neun Jahre – aber vermutlich nur, wenn man die gekaufte Weinkiste versteckt...

Am Rande des westlichen Steigerwaldes ca. 16 Kilometer nahe der Ortschaft Kitzingen liegen die berühmten Lagen des Weinguts. Der Wald bietet Schutz vor kalten Winden in dem deutlich kontinental geprägten Klima. Diese Weinbergslage wurde schon im Jahre 1266 erstmals urkundlich erwähnt. Auf den mineralischen Gipskeuperböden stehen teils über 50-jährige Stöcke. Mit viel Liebe zum Detail, zur Herkunft und zur Natur werden die Weine ausgebaut. Die Holzfässer werden aus einheimischen Eichenhölzern traditionell gefertigt und vollenden die Reifung der großen Weine.

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Foto: Fürstlich Castell´sches Domänenamt.

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